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Marsch des Lebens Edition

In der Marsch des Lebens Edition veröffentlichen wir Literatur rund um das Thema modernes jüdischen Leben, Antisemitismus und Holocaust. Die Autoren sind meist jüdisch und nicht christlichen Glaubens.

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Ich will Dich tragen
Ich will Dich tragen

Als 13-jähriger Teenager entgeht Jehuda Berkovits der Selektion Mengeles an der Rampe von Auschwitz. An der Seite seines Vaters überlebt er das Vernichtungslager Birkenau und den Todesmarsch nach Buchenwald. Im ständigen Angesicht des Todes entgeht er immer wieder seiner Ermordung und kann sogar auf wundersame Weise seinem Vater das Leben retten. Mit Jehudas Geschichte erscheint eine der letzten Autobiographien eines Zeitzeugen, der die Gewaltherrschaft und den antisemitischen Rassenwahn des Nationalsozialismus überlebte. Sein Bericht zeugt von den Schmerzen, Tränen und qualvollen Erinnerungen vergangener Zeit. Gleichzeitig ist er eine Aufforderung für nachfolgende Generationen, zu modernem Antisemitismus nicht wieder zu schweigen. Über den Autor: Jehuda Berkovits wurde 1930 in Kaschau (Kassa, Košice) in der Tschechoslowakei (ab 1938 Ungarn) in eine jüdische Familie geboren. Als Kind erlebte er die antisemitische Hetze der dortigen Bevölkerung und wurde nach dem Einmarsch der Deutschen mit seiner gesamten Familie deportiert. Er überlebte Auschwitz und Buchenwald, wurde 1945 durch die Amerikaner befreit und lebte bis 2016 in Israel. Wichtige Mitteilung des VerlagsIm Austausch mit der Gedenkstätte Auschwitz konnten wir sicherstellen, dass Jahudas Geschichte wahr ist. Gleichzeitig haben sich viele seiner Erinnerungen im Laufe der Jahre gefärbt, wurden ungenau, oder haben sich mit späteren Erzählungen vermischt - ganz so wie es bei Augenzeugenberichten auch allgemein üblich ist. Jehuda war als junger Teenager mit 13 / 14 Jahren in Auschwitz. Seine Geschichte hat er fast 70 Jahre später niedergeschrieben. Dadurch sind einige Erinnerungen ungenau widergegeben, wie z.B. Laufwege oder Abläufe im Lager, die er beschreibt. Die Aufschrift "R.I.F." auf der Seife bedeutete tatsächlich “Reichsstelle Industrie Fett”, und nicht “rein jüdisches Fett”. Die "Registerkarten" auf den Seiten 46-47 stammen aus der Nachkriegszeit und sind Leihzettel aus dem Archiv der Gedenkstätte Auschwitz. Sie belegen, dass es die Akten über Jehuda Berkovits und seine Familie in Auschwitz gibt, allerdings zeigen sie nicht den Inhalt der Akten. Auch andere Details scheinen ungenau wiedergegeben zu sein. Mit der Herausgabe seiner Autobiographie wollen wir als Verlag sein Leben und seine unerträglich schwere Geschichte würdigen und festhalten. Gleichzeitig ist sie ein Augenzeugenbericht und keine wissenschaftliche Abhandlung. <iframe width="854" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/JGb0WQdhKgk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Regulärer Preis: 14,95 €
Im Zentrum der "Endlösung"
Im Zentrum der "Endlösung"

Wie kein anderer Ort steht Auschwitz-Birkenau für den industriell betriebenen Völkermord der Nationalsozialisten am jüdischen Volk. Im Zentrum des Massenmordes standen die Mitglieder des „Sonderkommandos“. Die Mitglieder dieses jüdischen Häftlingskommandos wurden von den Nationalsozialisten dazu gezwungen, täglich eine schier unvorstellbare Arbeit zu verrichten: Sie mussten beim Mordprozess mithelfen und alle schmutzigen und entwürdigenden Hilfsarbeiten verrichten, auch wenn sie selbst dabei keinen einzigen Juden ermordeten. Das zentrale Thema des Buches ist eine universelle Frage: Wie kann ein menschliches Wesen die Hölle überleben? Das Motto des Buches ist der Satz aus Primo Levis „Die Untergegangenen und die Geretteten“: „Die Erfindung und Aufstellung der Sonderkommandos ist das dämonischste Verbrechen der Nationalsozialisten gewesen. […] Juden mussten es sein, die die Juden in die Verbrennungsöfen transportierten, man musste beweisen, dass die Juden, die minderwertige Rasse, die Untermenschen, sich jede Demütigung gefallen ließen und sich sogar gegenseitig umbrachten.“ Über Jahrzehnte hinweg hat der Autor die Überlebenden des „Sonderkommandos“ von Auschwitz-Birkenau auf der ganzen Welt interviewt und ihre Zeugenaussagen gesammelt. Sein vorangegangenes Werk „Wir weinten tränenlos“ gab Einblick in diese Interviews und war ein Wendepunkt in der Forschung über den Holocaust und die industrielle Massenvernichtung in Auschwitz-Birkenau. Nun legt er unter Hinzuziehung bisher unveröffentlichter Interviews eine ausführliche Studie zur Realität des „Sonderkommandos“ vor. Über den Autor Prof. Dr. Greif ist einer der bekanntesten historischen Experten zu Auschwitz-Birkenau. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist dabei die Geschichte des “Sonderkommandos”, zu dem bereits sein erstes, viel gerühmtes Buch „Wir weinten tränenlos“ erschien. Es wurde inzwischen in acht Sprachen übersetzt und bildete die Grundlage zu dem ungarischen Film „Son of Saul“, der im Jahr 2016 den Oscar als bester ausländischer Film gewann. Dieser Aktikel ist auch als E-Book in allen gängigen E-Book-Shops erhältlich:  E-ISBN 978-3-96589-003-9

Regulärer Preis: 19,95 €